Klimawandel wie Vogelgrippe?
Ecki, am 1. Dezember 2011
Zur Zeit werden große Mengen von teuer bezahlten Impfstoffen gegen die Vogelgrippe unter Aufwendung weiteren Geldes vernichtet. Gekauft wurden diese Impfstoffe mit öffentlichen Mitteln. So schnelllebig und vergesslich wie die Zeiten heutzutage sind muss man wahrscheinlich auch noch daran erinnern, dass vor kaum zwei Jahren die Vogelgrippe zu einer wahren Hysterie geführt hat. Es ist schon schrecklich, wie üblich geübt Überreaktionen geworden sind. Die Vogelgrippe ist ein Paradebeispiel dafür, aber es gibt natürlich noch weitere, die hier auch nicht zu Debatte stehen. Offenbar wirkt sich das Schüren von Hysterie und Ängsten verkaufsfördernd auf Medien-Produkte und hilfreich für den Bekanntheitsgrad, wenn nicht sogar den Wahlerfolg von Politikern aus. Dieser Eindruck drängt sich mir jedenfalls auf. Zusätzlich lenkt eine kräftig angeheizte Debatte über ein Thema natürlich auch von Gedanken über andere ab, die vielleicht mit peinlicheren Fragen daher kommen könnten.
Mir kommt es vor, dass der Klimawandel in die gleiche Kategorie gehört. Was ich mich immer wieder frage ist, warum Forschungsergebnisse einfach ignoriert und unter den Tisch geredet werden, die andere Zusammenhänge aufgedeckt haben als ausschließlich den mit dem CO2-Anstieg. Zum Glück behalten im Ausland doch noch einige Leute das Augenmaß. Denn dem Vernehmen nach ist eine Mehrheit der amerikanischen Abgeordneten der Auffassung, dass natürliche Ursachen den Hauptanteil am Klimawandel haben. Auch sie streiten nicht ab, dass vielleicht der CO2-Ausstoß einen Anteil daran hat. Dieser sei jedoch so gering, dass er das Phänomen insgesamt nicht hervorgerufen haben könne. Nach allem was ich lese und höre oder in Fernseh-Dokumentationen sehe, bin ich überzeugt, dass irgendwann die Zeit kommen wird, wo auch der Letzte zugeben muss, dass das der Wahrheit am Nächsten kommt. Man wird am CO2 drehen und vermindern können so viel man will, der Klimawandel geht trotzdem weiter.
Es ist schon unglaublich, dass die Menschen sich bis heute einbilden, jeden Ablauf beeinflussen oder regeln zu können. Es hat noch nie ein dauerhaft gleiches Klima auf dieser Erde gegeben und daraus kann man getrost schließen, dass es das auch in Zukunft nicht geben wird.
Ich empfinde es als absolut unerfahren, wenn natürliche Ursachen so total tot geredet werden. Und ich empfinde es als unverantwortlich, eine Hysterie zu schüren und jede Menge Horrorszenarien aufzubauen, die manchen Menschen zur Verzweiflung treiben kann. Ein banaler Satz sagt, dass alles nicht so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird.
Dafür, dass Überreaktionen zu fatalen Fehlentscheidungen führen, ist die Vogelgrippe nach wie vor ein Paradebeispiel. Ich kann nur hoffen, dass diejenigen, die mit etwas mehr Augenmaß und weniger aufgebauscht an die Sache herangehen, auf die Dauer die Bestimmenderen sein werden.
Wer erinnert sich an die Forschungsergebnisse des dänischen Wissenschaftlers Henrik Svensmark und anderer? Bei YouTube habe ich ein Video des ersten Teils eines interessanten Beitrags gefunden, der irgendwann im Fernsehen lief. Eine Zusammenfassung ist auch als PDF-Dokument im Web abrufbar: Die klimatische Rolle der Sonne und der kosmischen Strahlung
Und hier ist das Video. Es ist das erste einer Reihe von fünf.
Seltsam, dass weder dieser Forscher noch seine eindeutigen Ergebnisse öffentlich genannt werden, wenn es um die Klima-Diskussion geht. Der Gedanke ist nicht neu, dass wirtschaftliche Interessen die fördernsten Motoren dieser einseitigen Berichterstattung sein könnten.
