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Halten Sie den Klimawandel für witzig?

Ecki, am 22. Dezember 2009

Treffen sich zwei Planeten.
Sagt der eine: “Na, wie geht’s dir?
Antwortet der andere: “Ach, nicht besonders. Ich fühl mich wirklich gar nicht gut!”
Sagt der Erste: “Oh, was hast denn?”
Sagt der zweite: “Mir geht’s wirklich ganz schlecht: ich hab’ den Homo Sapiens!”
Meint der erste: “Dann brauchst du dir keine Sorgen machen! Denn hatte ich auch schon mal. Aber ich kann dir sagen: das geht ganz von selbst vorbei!”

Ein bisschen schwarzer Humor gehört nun mal dazu.

Dabei geht dieser böse kleine Witz vielleicht gar nicht so weit an der Wirklichkeit vorbei. Ich habe schon seit Jahren gesagt, dass sich die Menschheit als solche unter dem Strich für eine Fehlkonstruktion halte. Sie ist gegen sich selber. Und das nicht nur, indem sie einen niederträchtigen und sinnlosen Krieg nach dem anderen führt, sondern auch dadurch, dass diese unnatürlich überentwickelte Großhirnrinde dazu führt, dass immer neue Dinge erfunden werden, die jeweils von vornherein als Fortschritt angesehen anstatt als Gefahr erkannt werden. Die Menschheit ist nämlich selbstausrottend!

Dazu bedarf es nicht einmal so genialer Dinge wie Atomwaffen es doch sind. Nein, das ganz allgemeine Tun von Homo Sapiens genügt bereits, um diesem Ergebnis immer näher zu kommen.

Vor 100 Jahren gab es ungefähr 1 Milliarde Menschen. Vor 40 Jahren waren es schon über 3 Milliarden und das galt als ungeheuer viel, zumindestens bei den wenigen, die die Gefahr bereits erkannten. Heute ist die ungeheure Zahl von 7 Milliarden erreicht und ein Ende ist nicht abzusehen. Denn Homo Sapiens hat in seiner Genialität zwar viele Regulationsmechanismen, die für alle anderen Lebewesen nach wie vor gelten, für sich selbst außer Kraft gesetzt. Er war jedoch nicht genial genug, die Folgen zu begrenzen, indem er weltweit eine wirksame Geburtenkontrolle gleichzeitig betrieben hätte.

Nun hat sie den Homo Sapiens, die gute alte Erde. Und zwar in einem nicht mehr zuträglichen Ausmaß. Sie bekommt Fieber davon. Ist doch ganz normal, oder? Die Abwehrkräfte des Planeten sind eben aktiviert und sie werden am Ende ihrer Aufgabe eventuell gerecht werden.

Der Planeten überleben. Aber der Parasit muss weichen.

Dann ist es eben zu Ende mit der weisen Herrlichkeit. Verglichen mit der bisherigen Gesamtlebensdauer der Erde ist die Zeit, in der es Menschen gab ja eher nur ein kleiner Moment. Warum sollten nicht diejenigen unter den Wissenschaftlern Recht behalten, die schon gesagt haben, dass die Menschheit verglichen mit anderen Arten im Nachhinein in kürzester Lebensdauer gehabt haben wird, die die Erde bei einer Art nie gesehen hat.

Kann gut sein, dass es so kommt, oder? Vielleicht kommt es aber auch alles ganz anders. Denn im Zuge der heute so gern betriebenen Panikmache werden ja immer gerne die Stimmen derer verschwiegen, die mit ebenfalls wissenschaftlich fundierter Begründung einen anderen Verlauf der Klimaentwicklung auch für möglich halten als den, der heute in den Medien beinahe schon als einzige Möglichkeit dargestellt zu werden scheint.

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