Der Klimagipfel scheint zu scheitern
Ecki, am 17. Dezember 2009
Vorhin im Auto hörte ich die Meldung, dass China und Brasilien offenbar die Bemühungen der internationalen Klimakonferenz zu blockieren gedenken. So in etwa lautete die Meldung. Es sei auch noch kein Ansatz für eine Abschlusserklärung in Sicht. Auch wirklich kaum zu erwarten, dass dort alle mit einer Sprache sprechen und die Gegensätze tatsächlich ausgeräumt werden können.
Nach allem, was man im Vorfeld und während der Konferenz zu lesen, zu sehen und zu hören bekam kann mich das überhaupt nicht wundern. Es gibt ganz bestimmt mächtige Kräfte, und zwar in jedem Land, die an einem konkreten Ergebnis nicht interessiert sind.
Nicht erst zu Zeiten der Fugger, sondern schon in römischer Zeit und wahrscheinlich schon weit vorher, vielleicht bei den alten Ägyptern, war es bekannt: “Geld regiert die Welt!”
Auch wenn man es denn so weit als möglich verbirgt, und das gerade im Zusammenhang mit einem so brisanten Thema wie dem Klimawandel: dieser Satz hat nach wie vor seine Gültigkeit nicht verloren, davon bin ich fest überzeugt.
Was mich persönlich bei der Gesamt-Klimadebatte stört ist, dass den natürlichen Schwankungen des Klimas, also solchen Dingen wie der derzeitigen Umlaufbahn der Erde um die Sonne und anderen naturgegebenen Ursachen für Klimaveränderungen, in der allgemeinen Nachrichtenwelt zurzeit praktisch überhaupt kein Platz mehr eingeräumt wird. Stattdessen werden die menschgemachten Ursachen für meinen Begriff genauso überzogen dargestellt wie es bei anderen Themen heute üblich ist. Da denke ich zum Beispiel an die unsäglich überzogene Diskussion über die Vogelgrippe oder die Schweinegrippe. So etwas schürt Panik und führt zu Überreaktionen.
Bisher haben die Autoren und Unterzeichner, die das Klimamanifest von Heiligenroth seinerzeit verfasst und unterschrieben haben, ihre Meinung offenbar auch nicht geändert, denn das ganze Klima-Manifest steht nach wie vor online bereit.
Ich persönlich bin immer misstrauisch, wenn es um Vorhersagen in die Zukunft geht. Denn die Vergangenheit zeigt, dass durchaus nicht alles so gekommen ist, wie es vorher gesagt wurde. Darum denke ich, es ist richtig, einmal an dieses Klimamanifest zu erinnern. Ich meine nämlich nicht, dass ein so genanntes schlechtes Ergebnis in Kopenhagen unbedingt eine Katastrophe zur Folge haben muss. Ich meine, das ist durchaus ein realistischer Möglichkeit gibt, das durch verschiedene Einflüsse, die ich auch schon prognostiziert worden sind, das Ausmaß des Klimawandels nicht wirklich vorhergesagt werden kann und dass es durchaus nicht so katastrophal enden wird, wie es in der öffentlichen Meinung(smache) im allgemeinen dargestellt wird.
Das ist natürlich meine persönliche Ansicht, aber ich stehe damit durchaus nicht allein da und ich finde, dass jede Panik vollkommen unangebracht ist. Denn was wirklich passieren wird, das kann allein die Zukunft zeigen. Und genau so wird es auch kommen.
